Peter Gabriel - Scratch My Back
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1. November 2008

Was waren das noch für Zeiten…

Ich durfte die Secret World Tour 1993/94 ja leider nie persönlich und vor allem live erleben. Was zum einen daran liegt, dass ich damals noch kein Fan Peter Gabriels war, was wiederum daran liegen könnte, dass ich zu jener Zeit knapp 10 Jahre jung war.

Aber jedes Mal wenn ich mir diese einzigartige Live-Show auf DVD anschaue, dann muss ich schon feststellen, dass das damals irgendwie andere Konzerte waren. Irgendwie bewegender. Spannender. Oder einfach ergreifender? Bestes Beispiel für meine Worte ist das damalige Engagement von Paula Cole als Co-Sängerin. Wo heute Gabriels Tochter Melanie eher durchschnittlich daher trällert (sorry dafür, aber das empfinden viele Fans so), gab es damals dieses wunderbar emotionale Duett beim Song Come Talk To Me. Für alle, die es nicht kennen:

Ungefähr 15 Jahre ist das nun her. Thematisch geht es in dem Lied übrigens um Peter Gabriels damalige schwierige Kommunikation mit seiner Tochter Melanie, die unter der Trennung ihrer Eltern litt. Während der Tour 2004 standen dann ja tatsächlich Melanie und Peter zusammen auf der Bühne und sangen Come Talk To Me. Eigentlich die besten Voraussetzungen dafür, dass dort ein emotionales Feuerwerk auf der Bühne stattfinden sollte. Für mich tat es das aber nicht. Das Duett mit Paula Cole sucht seinesgleichen.

Was meint ihr? Wer war damals dabei und kann das Live-Erlebnis schildern?

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26 Kommentare

  • 1

    Mike

    Ich sehe es genauso wie Du. Obwohl ich persönlich Up noch besser finde als Us, war diese Tour unübertrefflich. Ich habe das Gefühl, alles war ein bisschen besser durchdacht, mehr aus einem Guss. Sogar für den Konzertfilm als solchen galt das. Tolle Kameraführung, toller Sound. Jeder auf der Bühne spielt eine interessante, sympathische Rolle. Ich finde auch, dass hier die einzelnen Musiker einfach charismatischer eingefangen wurden. Manu Katche hatte da einen ganz großen Beitrag und Paula Cole ist auch eine hervorragende Solo-Künstlerin, die zu der Zeit so offensichtlich voller Träume, Elan und Ambition war, das es nur Spaß machen kann. Hört man sich ihr Album Courage an, finde ich, dass sie ein bisschen müde geworden ist.

    Konzeptionell hatte ich auch dasa Gefühl, dass die Growing-Up-Tour unter den riesigen Eindrücken und Emotionen ihrer Vorgängerin litt. Man wollte ganz bestimmte Grundelemente nicht wiederholen, um nicht zu nostalgisch und uninspiriert zu wirken, aber man hat zumindest bei dieser Tour keine entschädigenden Innovationen ausgedacht (vielleicht klappt es ja bei einem neuen Album). Es war nicht mehr so besonders. Auf der anderen Seite ist mir aber auch die Bodenständigkeit Peter Gabriels im Vergleich zu seiner Schaffensphase in den Neunzigern sehr sympathisch. Er versucht sich nicht ständig selbst zu übertrumpfen. Das passte auch in das Konzept des Albums Up, das ja sehr introvertiert, sehr psychologisch, weniger weltverbindend war. Trotzdem ließ es das Herz nicht so hoch schlagen wie z.B. dieses oben gepostete Video.

    Ich bin übrigens auch erst seit 5 Jahren oder so Gabriel-Fan. Mit meinen heutigen 23 Jahren habe ich die Us-Zeit auch kaum mitbekommen und trotzdem steckt in diesem Video eine Magie, an der ich gern teilgehabt hätte.

    1. November 2008, 17:10 Uhr
  • 2

    LIA+++

    Mit geht es ähnlich, und ich habe, meiner Meinung nach, die beste Tour von PG überhaupt verpasst. Ich war zwar 1987 auf der SO Tour, aber was mich geritten hat, 1993 zu verpassen, weiß ich nicht.

    Wenn ich die Secret World Tour auch nur auf CD höre, kommen mir die Tränen. Nicht nur ob der verpassten Gelegenheit, sondern auch weil es stimmungstechnisch und musikalisch extrem lebendig ist.

    2. November 2008, 21:29 Uhr
  • 3

    Marcel

    Man kann ja auch nicht sagen, dass die Growing Up Tour konzeptionell nicht durchdacht war. Die Rundbühne und die sich darauf auf- und ab bewegenden Elemente fand ich schon ziemlich cool. Auch das “Ei”, was während Secret World herabgelassen, bei More Than This geschält wurde, zu Mercy Street dann schließlich als Mond erschien um darin dann zu Growing Up herzumzutanzen!

    Aber vielleicht ist es wirklich eine Art “Magie”, die die Secret World Tour ausstrahlt. Growing Up war rockiger und auf ihre Art und Weise auch sehr gut.

    3. November 2008, 11:17 Uhr
  • 4

    Andreas

    Hallo Marcel
    Mir geht es auch so wie dir… Vor 15 Jahren war ich erst 7 Jahre jung…
    Wenn ich aber UP und US vergleiche, stelle auch ich fest, dass die Secret World Tour viel lockerer war als die Growing Up Tour. Das liegt sicher auch an Manu Katche… Wenn man dem zuschaut, hat man das Gefühl, Schlagzeug spielen kann jeder… Ged Lynch hingegen haute dagegen mit viel mehr Energie auf die Trommel… Wie Gabriel gesagt hat “The Engine that drives the motor” oder so… Der Song Secret World selber finde ich persönlich auf der Secret World Tour besser, da er lockerer und ruhiger ist… Auf der anderen Seite muss ich auch sagen, dass ich Manu Katche nicht bei “The Tower” sehe…
    Paula Cole hat natürlich eine enorm schöne Stimme, welche vorallem bei “Don’t give up” zum Zuge kommt… Diese Version des Songs ist für mich sowieso eine der besten überhaupt. Dafür konnten wir aber alle den Fortschritt und das gewachsene Selbstvertrauen von Mel miterleben. Seit ehrlich: Wer konnte das schon mal miterleben? Wir sehen immer nur die Profis, die weiss nicht wie lange schon Musik machen und schon zum x-ten mal auf der Bühne stehen… Ich fand das an und für sich schon eine gute Sache…

    Da für mich die Growing Up Tour auch das erste Gabriel-Konzert war, kann ich natürlich nichts sagen. Denn durch diese Konzerte wurde ich ja zum Fan… Jeder Song eine andere Bühnen-Darstellung. Andere Bands wie (sorry) Genesis, Rolling Stones oder so, können nur durch gigantische Bühnen und eine krasse Light-Show überzeugen… Und was an ein paar MusikerINNEN so geil sein soll, wenn diese bis zu 10-mal ihre Kostüme wechseln, weiss ich nicht. Gabriel hat eine kleinere Bühne, welche aber x Formationen bietet… Das hat Klasse für sich…

    So, zum Schluss: Sorry, auf Deine eigentliche Frage kann ich nicht kommen, da ich ja auch nicht dabei war… Das sind einfach so meine Eindrücke, wie ich dass so sehe… Gruss Andreas

    5. November 2008, 19:43 Uhr
  • 5

    Marcel

    @Andreas: Deine Ausführungen zu der Bühnenshow während der Growing Up Tour kann ich nur unterstreichen. Sehr geniale Show. Ich bin dagegen von der 2007er Genesis-Tour enttäuscht. Die stehen da ja in der Tat nur immer gleich auf der Bühne rum. Wenn man da nicht der Über-Fan ist, wird es schnell langweilig.

    Wiederum gibt es da auch einige Leute, die genau die entgegengesetzte Meinung vertreten: “Wer gute Musik macht, kann doch auf eine aufwendige Show verzichten und durch die Musik überzeugen”. Das sehe ich mit Verlaub überhaupt nicht so. Ich mag die Kombination von Audio + Video. Wenn es dann noch so perfekt, wie bei PG ist, dann bin ich glücklich.

    5. November 2008, 22:32 Uhr
  • 6

    Andreas

    Ich mag diese Kombination Audio + Video auch sehr! Und vorallem ist es bei PG geil, dass er nicht “nur” der Sänger und der Star ist, sondern er macht viel “Theater”. Am meisten wohl bei der Secret World Tour: Sein Auftritt in der Telefonzelle, sein “Übergang” mit dem Floss, um einen Baum herumtanzend, bei Kiss That Frog mit dem Wasser (eine kleine Idee mit grosser Wirkung), Digging mit dem Gesicht auspacken, Secret World mit den Koffern und dann der Kuppel etc. etc… Ich selber habe noch nie ein Konzert mit soviel “Theater-Einlagen” gesehen… Bei der GU-Tour ist’s neben ihm vorallem die Technik, welche eine so grosse Show ausmacht…

    Mit Genesis kann ich dir voll und ganz recht geben! Es war zwar schon cool, diese Typen auch noch mal Live zu erleben, aber der Funke ist bei mir nicht wirklich rübergesprungen… Ein Song hat mich dann dafür sehr berührt (Ich weiss leider der Name nicht mehr), der, bei dem viele Bilder von der ursprünglichen Genesis-Formation über die Leinwand flimmerten… Das war für mich der eindrücklichste Moment.

    Wie es hier wohl den meisten geht, reise auch ich am liebsten Peter & Co. nach! Da bekomme ich für meinen Geschmack genau das richtige! :-)

    6. November 2008, 19:12 Uhr
  • 7

    Marcel

    Da meinst du wohl “I Know What I Like”.

    6. November 2008, 19:46 Uhr
  • 8

    Lumi

    Hallo Marcel,

    erst einmal herzlichen Glückwünsch zu dieser tollen Homepage.
    Das Design finde ich echt super.

    Kurz zu meiner Person:
    Ich bin Baujahr 1967 und seit nun knapp 25 Jahren PG Fan.

    Zum Thema : Auch ich konnte das Hammerkonzert der “Secret World Tour 1993/94″ damals am 22. Mai 1993, 20 Uhr in Dortmund sogar in der ersten Reihe miterleben.
    (… nach einem knappen halben Tag Anstehen)
    Das Ticket kostete damals 46 DM im Vorverkauf.
    Das war für mich bis heute das wohl beste Konzerterlebniss.
    Es mit der “Growing up Tour” zu vergleichen fällt mir sehr schwer.
    Damals war ich schon grosser Fan und kannte Peter nur von LPs und CDs. Ihn dann live zu erleben war dann der Hammer.
    Die erste Gänsehaut bekam ich als Peter die Bühne auf sehr unscheinbarer Weise betrat um seine “Vorgruppe” persöhnlich anzusagen. Ich dachte zuerst ein Veranstalter würde die Bühne betreten, doch es war Peter himself, ohne Ankündigung – echt Hammergeil !
    Die Growing UP Tour habe ich 2003 in Stuttgart und dann 2004 “Still growing up” nochmals in Dortmund (ausverkauft)erlebt.
    Auch supergeil. So viel Ausstrahlung und künstlerische Performance,
    nicht nur musikalisch, sondern auch visuell finde ich sehr selten.

    Damals habe ich mich sofort in der wundervollen Paula Cole verliebt. 2003 war es dann die fantastische Rachel Z.
    Ich weiss, … da ist natürlich kein “guter” Vergleich

    Danke für das tolle Forum

    Gruß … Lumi

    9. November 2008, 17:45 Uhr
  • 9

    Kyrene

    Jaaa, die “Secret World Tour”…das war meine ersten PG
    Konzerte, und er hatte mich damit endgültig in seinen Bann
    gezogen! Ich habe ihn damals 18 und 19jährig zweimal in
    Hamburg erlebt…und beide Male in der ersten Reihe!!
    Meine Güte, ich werde es nie vergessen wie er die Leute mit
    seinem Blick fixiert hat als er bei “Solsbury Hill” am
    Bühnenrand stand! Er hat einem so intensiv in die Augen
    geguckt…Wahnsinn!!! Und Biko…Wow…das war so toll!
    “Growing Up” fand ich auch klasse…sehr klasse sogar…aber es hat mich nicht in DEM Maße emotional
    angesprochen!
    Die letzte Tour (Warm Up Tour Summer 07) war allein schon
    wegen der Location im Hamburger Stadtpark…Open Air,
    total ohne Effekte und mit in meinen Augen sehr schönen und interessanten Songs ein Erlebnis!!!
    Aber wenn man mich fragen würde welche Konzerte ich bisher
    am allerbesten fand…dann sind es auf jeden Fall “Secret
    World Live” und Pink Floyd 1989 im Stadtpark…aber DAS ist
    eine gaaanz andere Geschichte! *gg*
    Liebe Grüße
    “Kyrene”

    11. November 2008, 9:52 Uhr
  • 10

    Stefan

    Auf ein neues!
    Die 93/94 Tour habe ich leider auch nicht erlebt, da ich dort gerade mit Windelwechsel bei meinem Sohn beschäftigt war. Aber Melanie Gabriel habe ich 2007 auf der Bühne erlebt.
    Wenn man es mal unabhängig von der Musik betrachtet, ist Paula Cole eindeutig die bessere Sängerin. Es kommt nicht nur darauf an die Töne zu treffen, sonder auch darauf den Inhalt des Songs zu verkaufen. Das ist meiner Meinung nach das größte Manko bei Melanie Gabriel. Sie hat in Gelsenkirchen einen Song performt; und ehrlich: Lieber wäre mir gewesen Peter hätte ihn selber gesungen!
    Ich habe das auch als “daherträllern” empfunden, zumal Peters Musik von den Inhalten der Texte lebt.

    17. November 2008, 12:22 Uhr
  • 11

    Zop

    Hallo Leute,

    man waren das Abende.

    Damals in Dortmund waren wir echt schräg drauf, vor der Halle ordentlich “konsumiert” und dann ab in die Halle. Mir war schwindelig. Dann war da eine echt bewußtseinserweiternde Vorgruppe – keine Ahnung wer das war? waren einige der “Gastmusiker”, welche auch im Konzert mitgewirkt haben – naja, jedenfalls hat es mich zu einem sicheren und ruhigen Ort gezogen, um irgendwie klar zu kommen…
    Dann hat mich ein lieber Freund gerettet! Irgendwie hat er es geschafft einige Sitzplätze zu organisieren. (war damals null problemo mit der security. und rauchen war ausdrüchlich erwünscht!)
    Das Konzert war gerettet und die Show der Wahnsinn.
    Im übrigen fand ich “Secret world” am beeindruckensten. Soweit ich mich erinnere dreht sich da doch die Leinwand, oder? Ist auf jeden Fall eines meiner Highlights.

    Growing up in Oberhausen hatte da andere Qualitäten ;-)
    Wir waren zu siebt unterwegs und es war ein gelungener Abend. Wir standen direkt “vor” der Bühne, alle Musiker im Blick und der Drummer hat so kraftvoll gespielt, das wir ihn jederzeit unverstärkt gehört haben.
    Es gab kein Gedränge, keine Aggros und alle Leute in freudiger Erwartung des Meisters. Einfach ein cooles feeling dabei zu sein. Und dann kommt Melanie!
    Erster Eindruck: Wer ist das? Die Tochter! Mmh, hört sich scheiße an und ist nicht mein Geschmack.
    Zweiter Eindruck (nach der DVD Sichtung): Naja; kommt besser rüber als vor Ort, allerdings höchstens befriedigend (+ weil Tochter des Meisters).
    Und daher lieber Marcel, werde ich dich bei deiner Aussage “Das Duett mit Paula Cole sucht seinesgleichen” absolut unterstützen.

    LG
    Zop

    28. November 2008, 20:24 Uhr
  • 12

    AnBo

    Hi
    Auch ich bin Fan seit Genesis, spätestens seit “So” und habe aber, ebenso wie viele von euch, diverse Touren und Konzerte versäumt. Ich habe sogar mal ne Spätschicht übernommen für eine Kollegin, die in der Berliner Waldbühne beim legendären PG Konzert war. Secret World habe ich ebenfalls verpasst, aber durch eine glückliche Fügung bald die DoppelCD besessen und bald darauif die VHS. Seither begleitet mich diese Musik…
    Growing up war ein Erlebnis, aber eben anders…
    keine Paula Cole…

    aber innerlich ist es immer noch so, daß ich mich aufgehoben fühle in dieser Musik.

    A.B

    24. Januar 2009, 20:18 Uhr
  • 13

    wallflowerman

    Hallo Marcel.Deine Auffassung ähnelt meiner.Mein Allerlieblingsalbung war 1994 die Secet World cd und DWD.Natürlich war sie emotionneler und durchdachter.Es war ein Höhepunkt von einer Bühnlicher presenz.Beim Stück Don’t give up bewundere ich jedes mal noch Paulas Gesichtsausdruck was nicht zu übertrffen ist.Es ist klar dass Melanie G. nicht Paula cole ist, und man sollte sie auch nicht mit ihr vergleichen. das Lied “come talk to me” bei der Growing Up Tour hat für mich einen ganz anderen Konsenz als bei der Secret World Tourne.Man sollte auch nicht vergessen dass Peter 10 jahre älter war.All mein Respekt dass er sich nicht in “Rente” verzogen hat,(wie so manch anderer Künstler)und sich noch mit Mitte 50! noch Kopfüber über die Bühne bewegt..unter anderem.Die Growing Up Tour war ein für mich wunderbares unvergessenes Erlebnis.

    19. März 2009, 13:42 Uhr
  • 14

    wallflowerman

    entschuldigt meine Schribfehler. bin aus Luxemburg. beste Grüsse !

    19. März 2009, 19:18 Uhr
  • 15

    Marcel

    Kein Problem :)
    Schöne Grüße nach Luxemburg!

    19. März 2009, 22:04 Uhr
  • 16

    wallflowerman

    Dank Dir Marcel..bin froh Deine Seite endeckt zu haben..

    21. März 2009, 18:52 Uhr
  • 17

    idontremember

    Hallo Marcel,

    ich war gottseidank nicht zu jung damals und habe beide Dortmunder Konzerte miterlebt! Seit 1984 besuche ich Live-Konzerte und da sind einige zusammengekommen… Diese beiden Konzerte der Secret-World-Tour sind nach wie vor meine beiden Top-Konzerterlebnisse. Nix davor und (auch von Peter) nix danach gehen da drüber!! So viele Gänsehaut-Momente, so viel ungläubiges Staunen über die einzigartige Bühnenshow (Robert LePage siehe auch “Cirque de soleil”). Speziell Paula Cole war umwerfend! Sowohl stimmlich, als auch optisch! Habe mir irgendwann danach auch mal ein Solo-Konzert von ihr angeschaut, was sehr beweigend war! Auch ihre CD´s sind sehr zu empfehlen. Tut mir wirklich sehr leid für Dich, dass Du damals noch zu “klein” warst. Die DVD ist sicherlich sehr gut, kann aber niemlas das Live-Erlebnis ersetzen… So, genug in der Wunde gebohrt… Dafür war ich zu klein um PG zusammen mit Genesis Live zu erleben, ich kann also nachempfinden wie es Dir damit geht!

    3. August 2009, 16:09 Uhr
  • 18

    midrat

    Hallo an alle PG-Fans!

    Ach, so in Erinnerungen zu schwelgen ist schon etwas Feines!
    Als schon etwas älteres Semester begann meine “Karriere” Ende der 70er mit einigen Genesiskonzerten, leider ohne PG und auch schon ohne Steve Hackett. Trotzdem waren die für die damalige Zeit einfach großartig. Gigantischer Aufwand und tolle Musik – erfreulicherweise auch jede Menge Songs aus der guten alten Zeit mit PG.
    Dann entdeckte ich PG als Solist für mich. Die Einstiegsdroge war Solsbury Hill. Mitte 80 das erste Live-Konzert in Offenbach (Wirklich! So etwas hat die Stadt wahrscheinlich nie mehr wieder erleben dürfen ;-) ).
    Keine Frage, dass anschließend Live-Auftritte in Deutschland von mir besucht werden musste. Jede Tour hatte ihre Qualitäten. Ich kann da gar nicht sagen, welche die Beste war. Als uneingeschränkter Fan bin ich einfach nur dankbar, so großartige Musik und Shows hören und sehen zu dürfen.

    Als Tipp:
    Wenn Steve Hackett mal wieder bei Euch in der Nähe sein sollte … geht hin. Er haut immer wieder auch alte Genesisstücke raus, die unverkennbar Peters Handschrift haben. Sehr zu empfehlen!

    So, und jetzt warten wir mal alle schön auf “Scratch …” und was auch immer danach kommt.

    11. November 2009, 12:18 Uhr
  • 19

    Beko

    5.Oktober 1983 Peter Gabriel PLAYS LIVE Frankfurt am Main -Alte Oper-. Von “The Rhythm Of The Heat” bis “Hier kommt die Flut” das beste Konzert was ich bisher gesehen habe.
    Für mich ein Konzerterweckungsereignis.
    Die SECRET WORLD Tour konnte ebenfalls überzeugen. Hier standen Musik, Performance und Inszinierung in einem guten Gleichgewicht.
    Danach muss ich sagen wurden die technischen Gimmicks mehr in den Vordergrund gerückt (Fahrräder, Bälle usw.). Leider auf Kosten der Authenzität und Musikalität.
    Schade!

    3. Januar 2010, 0:43 Uhr
  • 20

    intruder

    Glücklicherweise bin ich, zumindest was die Live Erfahrungen mit PG angeht;) auch schon ein älteres Semester. Habe alle Touren von Beginn an(Rockpalast Peter Gabriel!) miterlebt!
    Eindeutig war und ist, wie Beko schon sagte, die 1983 Peter Gabriel PLAYS LIVE Tour und auch seine 4.Platte das Beste ever(meiner Meinung nach!), was er je gebracht hat!
    Die Plays Live Tour habe ich auf einem Open Air Festival in Werchter Belgien erlebt, ein Konzert, von dem PG selbst nachher sagte (im Radio gab es eine Aufzeichnung), dass es pure Magie war! Und das war wirklich so – nie war er so “magisch” wie damals. Aber auch die Konzerte dieser Tour in Deutschland waren umwerfend!
    Für einen absoluten PG Fan wie mich, waren natürlich auch alle anderen Touren danach super, weil musikalisch immer anspruchsvoll und PG immer mit starker Ausstrahlung. Tochter Melanie fand ich auch enttäuschend – sie kann ihrem Paps lange nicht das Wasser reichen.
    Ein wenig von der alten Magie vermittelt übrigens auch die Cover-Band “The Musical Box”! Alte Genesis Fans werden sie sicher auch schon erlebt haben!

    Und wie schon midrat sagt: Steve Hackett! Absolut genialer Gitarrist – habe ihn mit seiner Band erst vor 3 Monaten mal wieder in Holland erlebt: man spürt immer noch, dass er ein ganz wichtiger Part von Genesis war! Super Konzert!!! Man versteht nicht, dass ihn nur so wenige hören und sehen wollen!
    Nun bin ich gespannt, ob PG mit “Scratch my bag” vielleicht so langsam in Rente geht :-(

    23. Januar 2010, 22:28 Uhr
  • 21

    BigJabba

    Also ich kann nur sagen das dass Growing Up Konzert in Mailand bislang für mich das beste Konzert war!
    Ich war leider nicht selbst dabei, habe mir aber dieses Konzert von der DVD in meinem bescheidenen Wohnzimmer mit einer weit weniger bescheidenen Anlage gegönnt, und war bislang begeistert.

    Doch jetzt hängt ein Full HD 42 Zöller knapp 4 Meter vor meinen Augen, und da ist DVD Qualität nicht mehr akzeptabel!

    Jetzt frag ich mich, warum ich, wenn ich im Internet den Titel dieser DVD eingebe, und danach BluRay anhänge, keine Treffe erziele!

    Wie kann es sein, wo doch sogar Filme wie “Tora Tora Tora” auf BluRay erschienen sind, das ein Perfektionist wie Peter Gabriel seine bisherigen DVD’s nicht auf BluRay heraus bringt?

    Das kann ich einfach nicht nachvollziehen!

    Der BigJabba

    29. Januar 2010, 21:27 Uhr
  • 22

    JimKnopff

    also ich hatte das vergnügen die secret world tour 4x zu sehen.
    besonders eindrucksvoll: das überhaubt 2. Konzert der Tour in Hamburg.
    War wohl so ne Art Warum up show.
    die markthalle ist ja nicht wirklich gross und endete kurz hinter der rundbühne :)
    bei 4 shows war es toll zu sehen wie sich die show veränderte (songs rein, show raus)
    anfangs noch mit lovetown, wo ein komplettes hotelzimmer aus dem boden kam.
    auch die songs änderten sich. besonders digging in the dirt wurde von show zu show aggressiver.
    was auf der dvd leider ziemlich untergeht ist slow maribians, wenn die band zur anderen bühne “übersetzt”.
    ein genialer moment wenn die band augenscheinlich durch das publikum paddelt. die scheinwerfer so fein auf streulicht eingestellt das es wie regen aussah.
    gänsehaut.

    die uptour fand ich musikalisch besser (habe us nie gemocht)
    allerdings litt die show an der tatsache das der gute magic gabriel sich permanent in die karten schauen lies.
    man hätte durchs licht auch schön davon ablenken können wie er sich an die kuppel anklinkt um dann kopfüber zu laufen.
    auch namen die ständigen “unterbrechungen” durch die ansagen ziemlich den drive aus der show.

    mein fav ist immer noch die so tour.
    da hat einfach alles gestimmt.
    die verbindunge musik, show, performance ist für mich immer noch unerreicht.
    und das bei grad mal 60! scheinwerfern.

    19. Februar 2010, 13:48 Uhr
  • 23

    Anette

    Mein absolutes Lieblingskonzert: Secret world live in Paris (1992?).
    Was besseres habe ich bis dahin und seitdem nicht mehr gesehen.
    Seither haben wir noch die Growing-Up und Still Growing-Up (Stuttgart und Frankfurt) gesehen. Obwohl uns die Konzerte super gut gefallen haben (sonst wären wir keine Wiederholungstäter geworden ;) ), kommen sie an Secret World nicht ran. Musikalisch eher getragen und weniger mitreißend und vor allem fehlte das echte Duo, weil Melanie Gabriel einfach Paula Cole nicht das Wasser reichen kann. Peter Gabriel, der nicht immer stimmsicher, dafür aber mit einer unglaublichen Bühnenpräsenz auftritt, braucht eine starke Gegenstimme. Youssou Ndour, Paula Cole, Kate Bush können da problemlos mithalten, aber Melanie Gabriel war viel zu brav und stimmlich zu schwach, obwohl sie sich von Stuttgart nach Frankfurt schon sehr verbessert hat.
    Was mir bei Growing Up auch gefehlt hat, war der spezielle Drumsound von Manu Katché.

    8. März 2010, 10:15 Uhr
  • 24

    tomian

    Oh schön, ein alter Thread wird wiederbelebt!
    Ich möchte nur sagen, dass Anette mir 100%-ig aus der Seele spricht, was die “Secret-World”-Konzerte angeht!
    Paula, Manu, jaaa!
    Inzwischen habe ich mich aber auch sehr an das geradlinige und kraftvolle Schlagzeugspiel von Ged Lynch gewöhnt, nein, mehr: es schätzen gelernt.
    Komisch, gerade jetzt, in der “no-drums-phase” über die Drummer zu sinnieren…

    8. März 2010, 16:27 Uhr
  • 25

    heinz

    secret world war halt noch mit Haare … Aber stimmt schon, Manu ist ein Mörderdrummer mit unglaublicher Leichtigkeit und viel Cymbals, ein Stück weit das Gegenteil von Jerry Morotta, der mehr auf die Felle hauen konnte und damit auch live den Sound geprägt hat. Lynch liegt irgendwo in der Mitte, bringt aber keinen eigenen Stil ein.

    9. März 2010, 11:32 Uhr
  • 26

    Leporello

    Hallo an alle!

    Kennt jemand noch den Legionär “Schlagdraufundschluss” aus dem Asterix Band “Asterix bei den Olympischen Spielen”?
    So kommt mir Ged Lynch nämlich vor. Manu Katche hingegen…meiner Meinung nach der “groovigste” Drummer, den Meister Gabriel jemals hatte. Nun ja, wahrscheinlich tue ich dem armen Lynch damit sehr unrecht. Für die “Growing Up” Tour war er wohl der Richtige. Aber Songs wie “Shaking The Tree” kann ich mir mit ihm beim besten Willen nicht vorstellen. Ich habe übrigens die “Secret World Tour” live erlebt, und das gleich zweimal in einem Jahr, beides Mal in Dortmund. Die Live DVD hilft wunderbar dabei, die Erinnerung daran wachzuhalten.

    War jemand bei der Tour 2007? Ich war in Gelsenkirchen, Kanalbühne, beim ersten der zwei Gigs dort. Es wirkte sehr rau und ein wenig wackelig. Aber die spezifische Gabriel Magie war trotzdem da, vielleicht WEIL es eben weit davon entfernt war, perfekt zu sein.Keine Showeinlagen, “nur” Musik. Ich hätte auch nie gedacht, “Moribund the Burgermeister” jemals live zu hören. Alleine dafür hat es sich schon fast gelohnt.

    Zum Schluss noch eine Frage: Hat jemand von Euch den Gabriel Auftritt in der dritten Rockpalastnacht ‘78 als Mittschnitt, Audio oder Video? Bitte melden!

    Schöne Grüße

    Leporello

    22. März 2010, 17:19 Uhr

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